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Die möglichen Parkettverlegearten

Die Parkettverlegearten

Die Eigenschaften eines Parkettbodens können durch die Parkettverlegearten positiv beeinflusst werden. Mehrere Möglichkeiten einen Parkett zu verlegen stehen zur Verfügung. Bei der Wahl der Parkettverlegeart achten wird auf die Gegebenheiten und auf Ihre Wünsche gleichermassen. Sofern baulich möglich, ist jede Parkettverlegeart zulässig.

Die vollflächige Verklebung

Die vollflächige Verklebung verbessert den Raum- und den Trittschall. Die beiden Werte verringern sich deshalb, weil der Parkettboden mit dem Unterboden verklebt (verbunden) ist. Dadurch entsteht weniger "Lärm", wenn man sich auf oder über den Parkettboden bewegt.

Das Gehgefühl wird durch die Verlegeart angenehmer und es entstehen keine lästigen Knarrgeräusche, wenn man sich auf der Fläche bewegt. Durch die vollflächige Verklebung ist der Parkettboden besser zu renovieren, wenn dies nötig werden sollte, außerdem ist diese Verlegetechnik für die Fußbodenheizung bestens geeignet.

Ein weiterer Vorteil ist, dass durchgängig verlegt werden kann, das heißt, dass keine Fugen bei Türstöcke ausgebildet werden müssen. Die vollflächige Verklebung wird heutzutage aufgrund der baulichen Gegebenheiten sehr häufig verwendet und wird daher vielleicht am häufigsten unter den Parkettverlegearten verwendet.

Geeignete Untergründe:

  • Zementestrich
  • Anhydritestrich
  • Gussasphalt
  • OSB-Verlegeplatten und Verlegespannplatten (V100/E1)
  • Estrich mit Fussbodenheizung

Die Streifenverklebung

Gerade wenn die Anforderung besteht den Gehkomfort und den Trittschall zu verbessern bzw. zu verringern ist das eine hervorragende Möglichkeit. Der Trittschall kann mit der Streifenverklebung um bis zu 14 dB gesenkt werden. Durch die elastische Verklebung entsteht ein angenehmer Gehkomfort. Mit Hilfe einer Flüstermatte (Stärke 3 mm) eignet sich die Streifenverklebung auch bei sogenannten Dreischichtprodukten. Bei Massiv-Parkettböden ist dies ohne Flüstermatte möglich.

Geeignete Untergründe:

  • Zementestrich
  • Anhydritestrich
  • Gussasphalt
  • OSB-Verlegeplatten und Verlegespannplatten (V100/E1)

Die schwimmende Verlegung

Bei dieser Verlegeart muss der Untergrund trocken, sauber, eben und fest sein. Alte Teppichböden müssen vor der Verlegung entfernt und entsorgt werden (gerne übernehmen wir die Arbeiten für Sie). Vorhandene verklebte PVC- und Linoleumbeläge müssen nicht entfernt werden und können bestehen bleiben. Ein wichtiger Aspekt ist die Ebenheit. Bei einem Messpunktabstand von einem Meter darf die Unebenheit nicht größer als 2mm sein. Sollte die Unebenheit größer sein, muss die Unebenheit mit einer handelsüblichen Spachtelmasse ausgeglichen werden.

Geeignete Untergründe:

  • Zementestrich
  • Anhydritestrich
  • Gussasphalt
  • OSB-Verlegeplatten und Verlegespannplatten (V100/E1)
  • Estrich mit Fussbodenheizung

Die Verlegung durch "Nageln"

Um die Verlegung durch „Nageln“ in Betracht zu ziehen, muss Ihr gewählter Parkettboden massiv aus Holz gearbeitet sein, dazu zählt ein massiver Stabparkett oder ein massiver Dielenboden. Ein massiver Parkettboden ist daran zu erkennen, dass der gesamte Parkettstab oder die Parkettdiele aus einer Holzart besteht. Zu den gängigsten Holzarten zählt hierbei die Eiche, aber auch die Holzart Buche.

Durch die Verlegeart „Nageln“ ist es möglich ohne Einsatz von Klebestoffen Ihren Parkettboden zu verlegen. Das Verlegemuster kann auch hier ganz nach Ihrem Wunsch gewählt werden. Bei Verlegung auf Blindboden ist es am Besten möglich einen leichten Verzug der Massivdielen zu korrigieren. Bei normal- oder mittelstark beanspruchten Parkettböden wird die Verlegung auf Polsterhölzer gewählt.

Geeignete Untergründe:

  • Blindboden
  • Polsterhölzer

Die passende Verlegeart wird mit Ihnen in Absprache vor dem Beginn der Verlegearbeiten abgesprochen. Wenn Sie mehr Informationen benötigen, kontaktieren Sie uns!

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